AfA im Neckar Odenwald Kreis

Die AfA im Neckar Odenwald Kreis


Hartmut Laser, AfA-Kreisvorsitzender

Herzlich Willkommen auf den Internet-Seiten der AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) im Neckar-Odenwald-Kreis.

Die AfA ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Hier engagieren sich politisch interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter und gewerkschaftliche Vertrauensleute.

Das Leitmotiv unserer politischen Arbeit lautet: Für gute Arbeit und für mehr soziale Gerechtigkeit!

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist lebenswichtiges Organ der SPD, gleichzeitig Auge, Ohr und Herzkammer der Partei. (Herbert Wehner 1973 )

Erwerbsarbeit entscheidet für die allermeisten Menschen über das Maß der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unser vorrangiges Ziel muss daher der Abbau der prekären Beschäftigung und die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Vollzeit Arbeitsplätze sein, von der man auch leben kann.

Die Aussage: „sozial ist nur was gute Arbeit schafft!“Ist für uns wichtig, weil die Arbeit eine Quelle von Selbstachtung und von Selbstrespekt ist. Die SPD darf nie wieder die Würde und den Wert der Arbeit beschädigen!

Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und informieren Sie sich über unsere Arbeit und unsere Positionen.

 
 

10.12.2013 in Topartikel Bundespolitik

Koalitionsvertrag

 

Die Stellungnahme des AfA Landesvorstandes
Ein Koalitionsvertrag des Machbaren.

Der Koalitionsvertrag ist aus Sicht der Ausgangslage ein gutes Ergebnis. Die SPD-Verhandlungsgruppe hat sehr gut verhandelt. „Man sollte das Ergebnis nicht schönreden, es ist auf Grund der Ausgangslage gut, aber es gibt Themen die durch die Blockade von CDU und CSU nicht geregelt werden konnten, sie bleiben für uns auf der Tagesordnung und stehen spätestens bei der nächsten Bundestagswahl wieder zur Abstimmung, die so der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz. Bei den Themen: Mindestlohn, Leiharbeit, Tarifbindung, Entsendegesetz und Rente sind wir ein großes Stück nach vorne gekommen. Bei Werkverträgen hätten wir uns alle mehr erhofft. Insbesondere bei den Steuern ist dies deutlich sichtbar. Steuern sind zum Steuern da, neben den Instrumenten von Entgelterhöhungen und Sicherung der Einkommen von Arbeitnehmern, wird der Ausgleich für eine gerechte Vermögensverteilung und der Finanzierung eines handlungsfähigen Staates über Steuer gemacht. Für uns ist die Mütterrente eine gesamtgesellschaftliche Aufgaben und muss über eine Erhöhung des steuerfinanzieren Bundeszuschuss finanziert werden. Die angedachten 2 mrd. Euro als Erhöhung reichen dafür nicht.

Dies ist keine Liebeshochzeit, der Koalitionsvertrag ist die Aufgabenfestlegung der nächsten 4 Jahre. Der AfA-Landesvorstand sieht Licht und Schatten. Für die Kolleginnen und Kollegen gibt es gute Verbesserungen die unbedingt benötigt werden und deren Umsetzung nicht mehr 4 Jahre Zeit hat.

Die Mitgliederabstimmung über den Koalitionsvertrag zeigt, dass Beteiligung bei der SPD keine Lippenbekenntnisse sind. Die Mitgliederbeteiligung als Verfassungsproblem darzustellen ist völlig abwegig. Der AfA-Landesvorstand ist sehr froh über die Durchführung des Mitgliederentscheids, jeder soll sich sein Urteil nach dem Abwägen aller Punkte bilden und da abstimmen. Deshalb verzichtet der AfA-Landesvorstand auf ein Votum.

Jetzt ist es wichtig, wenn der Koalitionsvertrag angenommen wird, dass die Ergebnisse des Koalitionsvertrags schnell in Gesetze umgesetzt werden.

 

25.11.2013 in Arbeitsgemeinschaften

AfA Landesvorstand neu gewählt

 

Der AfA Landesvorstand wurde am 23. November 2013 in Pforzheim auf der AfA-Landesdelegiertenkonferenz 2013 neu gewählt!

Vorsitzender: Udo Lutz

Stellvertretende Vorsitzende: Lillo Chianta, Marion von Wartenberg

Beisitzer/-innen: Cordula Becker, Dr. Katrin Distler, Haydar Dogan, Tanja Majer, Hartmut Laser, Georg Patzek, Raphael Pfaff, Helmut Roth, Adnan Sabah, Regina Schmidt-Kühner, Michael Seis, Michael Weiß.

 

14.10.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Positionspapier der AfA

 

Wir, die AfA im Bund und im Neckar-Odenwald-Kreis, fordern die SPD auf sich zu ihrem Wahlprogramm zu stellen. Wir machen darauf aufmerksam das es in unserem Land eine "linke" Mehrheit gibt.
Mit einer "rot-rot-grünen" Regierung unter Peer Steinbrück würden unsere unten beschriebenen Forderungen mit angrenzender Wahrscheinlichkeit umgesetzt werden können.
Einer großen Koalition stimmen wir nur dann zu, wenn unsere unten beschriebenen Positionen sich im Koalitionsvertrag wiederfinden!
Hartmut Laser Kreisvorsitzender NOK

 

19.08.2013 in Bundespolitik

Fairness auf dem Arbeitsmarkt

 
Georg Nelius, Dr. Dorothee Schlegel, Jopi Juratovic & Hartmut Laser

Vor welchen Herausforderungen stehen wir?
Veranstaltung in Hüngheim im Landgasthof "Zum Brunnenwirt" mit Josip Juratovic, Georg Nelius, Dr. Dorothee Schlegel und Hartmut Laser.

 

26.06.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Malochen für´n Appel und ´nen Ei

 

Werkverträge müssen gesetzlich neu geregelt werden

Beschäftigte, die über Werkverträge ihr täglich Brot verdienen müssen, stehen am Rande der Gesellschaft. Sie werden behandelt wie ein Arbeitnehmer dritter Wahl. Höchste Zeit zum Gegensteuern, denn Werkverträge breiten sich in immer mehr Branchen aus.

Das Ausgliedern von Arbeit über Werkverträge wird immer mehr zum angesagten Sparmodell für Unternehmen. Die skandalösen Zustände in Schlachthöfen, auf Baustellen und in Hotels, wo Scheinselbständige für fünf Euro in der Stunde und weniger malochen müssen, sind nur die Spitze des Eisbergs. In mehr und mehr Branchen greifen Werkverträge um sich.

Die Betroffenen machen dieselbe Arbeit, wie zuvor die Stammbelegschaft, nur für weniger Geld und in direkter Konkurrenz: An zwei identischen Bändern bei einem Elektronik-Hersteller stehen sich Stammbeschäftigte und Werkvertragsbeschäftigte gegenüber. Die Betroffenen waren früher selbst mal Stammbeschäftigte. Bei einer Personalabbaumaßnahme schieden sie aus und kamen schließlich über eine Werkvertragsfirma wieder herein. Nur für weniger Geld. Und mit unsicheren Jobs.

Ungute Entwicklung
In den Betrieben ist mittlerweile eine Drei-Klassen-Belegschaft entstanden: Stammbeschäftigte, Leihbeschäftigte und Werkvertragsbeschäftigte. Die letzten in dieser Kette, die Werkverträgler, verdienen am wenigsten und haben die geringsten Rechte. Sie arbeiten mitten unter den Stammbeschäftigten, tragen dieselbe Kleidung, erhalten dieselben Anweisungen. Eigentlich nicht legal, da kein eigenständiges Werk mehr zu erkennen ist. Aber es wird vielerorts einfach gemacht.

Diese ungute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist auch Thema der Beschäftigtenbefragung der IG Metall gewesen, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Über eine halbe Millionen Menschen in Betrieben wurden um ihre Meinung gefragt. Zwei Drittel (67 Prozent) haben zu Werkverträgen eine klar ablehnende Haltung. Sie finden, dass Werkverträge gesetzlich neu geregelt werden müssen. Es muss grundsätzlich gelten: "Gleiche Arbeit - gleiches Geld".

 

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